Während die Klassenstufe 8 im Skilager ihre Fertigkeiten auf den Brettern verfeinert und die Neuntklässler in ihren Praktika weilen, sind unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 weiter in ihren Tagesprojekten unterwegs.
Heute besuchen wir die Sechstklässler in Biologie, Physik, Religion und Kunst sowie in einem Projekt zum Thema Wasser. In jenem geht es vorallem um das Jahrhunderthochwasser 2013, das Nachhaltigkeitsziel Nummer 6 aus der Agenda 2030 der Weltgemeinschaft und um den Flussverlauf der Weißen Elster. In Vorbereitung auf das Projekt unter Leitung von Herrn Keil, Herrn Fischer und Frau Mohr erstellten die Sechstklässler in kleineren Gruppen Plakate oder Präsentationen, welche heute im Verlauf des Tages vorgestellt werden. Außerdem trifft sich die Projektgruppe außerhalb der Schule um die damaligen Schäden des Hochwasser anzuschauen. Im Projektraum wird auch fleißig mit Wasser experimentiert, um beispielsweise herauszufinden wie lang Regenwasser je nach Bodenart (bspw. Sand, Kies, Erde, Erde mit Gras) versickert. Das Projekt gefällt den Kindern auf Nachfrage, da sowohl die Exkursion als auch die Experimente für Abwechslung sorgen.
Einen außerschulischen Lernort suchen auch die Teilnehmer im Projekt Religion und Kunst auf - die Stadtkirche St. Marien in Greiz. Nach einigen Informationen über das Gebäude erklärt Pfarrerin Strauß die Rolle von Kunst in der Vermittlung von Glauben. Die Sechstklässler betrachten Skulpturen der Greizer Künstlerin Elly-Viola Nahmmacher in der Kirche: einen Kerzenständer aus rauem Holz mit Durchbrüchen als Verweis auf Jesus Christus oder auch das Atomkreuz. Gefragt, was sie in dem Werk erkennen, antworten unsere Schüler: "einen Hai", "Blumen" oder "einen Stern". Das Werk soll zeigen, dass Gott in jedem kleinsten Atom vorhanden ist. Projektlehrkraft Frau Müller berichtet vor Ort aus ihrem Leben und den Methoden der DDR Staatssicherheit im Umgang mit Religions- und Meinungsfreiheit. Natürlich müssen auch unterwegs die lateinischen Inschriften und Zahlen mit Frau Reinelt übersetzt werden.
Im Projekt Biologie bei Herrn Fleißner und Frau Schröck untersuchen die Kinder Präparate am Mikroskop, entweder in Zweier- oder auch Dreiergruppen. Hauptziel des Projekts ist ganz klar der Umgang mit dem Mikroskop. Alle, die wir befragen, finden das Projekt spannend, weil sie viel forschen können - insgesamt ist die Arbeit also cool und aufregend. Man sieht ja auch nicht alle Tage sein Haar, Äste oder ein Schülerlineal unter dem Mikroskop.
Ganz technisch und experimentell arbeiten die Schüler im Projekt Physik zum Thema Wind- und Solarkraft. Dabei müssen Messungen in Kleingruppen durchgeführt werden: zum Beispiel soll ein Generator durch ein Solarpanel angetrieben werden oder die Windstärke eines Ventilators gemessen werden. Frau Schneider und Herr Wagner sind den Teilnehmern beim Verkabeln oder Versuchsaufbau behilflich und beraten die Schüler. Positiv angemerkt ist, dass die Kinder an Wissen für die 7. Klasse gelangen und einige finden das Arbeiten mit den Stromkreisen spannend.
Womit sich die Siebtklässler ihre Zeit vertreiben, erkunden wir am Mittwoch.
Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz 







